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Brände

Stallehr wurde viermal von verheerenden Bränden heimgesucht, so in den Jahren : 1571, 1646, 1792, 1885. Ein bedeutender Waldbrand wütete 1920 auf der Davenna. Nach dem Brande von 1646 wurde durch obrigkeitliche Anordnung verfügt, daß jedes Haus mit einer tauglichen Leiter
und einem Einreißhaken an leicht greifbarer Stelle auszustatten sei. Weiters wurde angeordnet,
daß jedes neuvermählte Paar unverzüglich einen ledernen Feuerkübel anschaffe und diesen jederzeit gebrauchsfähig zu erhalten habe.

Daß die Frauen im Brandfalle mit den Kübeln zur Alfenz, die Männer aber zum Brandplatze zu laufen hatten, kann für jene Zeit als eine wohlbedachte, organisatorische Verordnung betrachtet werden. Es war auch bei hoher Strafe verboten, die eigenen Sachen, (Mobilar und Vieh) in Sicherheit zu bringen, bevor der hiefür bestellte Geschworene den ausdrücklichen Auftrag hiezu erteilte.

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