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Die Verwaltung

In früherer Zeit unterstand Stallehr in Bezug auf Verwaltung und Rechtsprechung der Stadt
Bludenz bzw. der Herrschaft Bludenz. Erst vom Jahre 1831 an war Stallehr selbständige
Gemeinde mit einem von Bludenz unabhängigen Vorsteher (seit 1946 Bürgermeister).

Die gemeinsame Verwaltung von Wald, Weide, Wuhr, Straßen und Brückenbau bestand jedoch noch bis zum 10. Dezember 1884 mit welchem Tage des "Gemeindewerk" der Gemeinden
Bludenz, Lorüns und Stallehr geteilt wurde.

Bis zur Erlangung der Selbständigkeit wurden die Funktionäre der Gemeinde bei den Bludenzer Herbst- und Frühjahrsgemeinden (Wahltage) bestellt; so der Kirchenpfleger, der Messner, der Gerichts- und Steuerweibel, der Zaunsaltner, der Pfänder und Fütterer.

Während bei der Herbstgemeinde die Neuwahl der Funktionäre vor sich ging, diente die Frühjahrsgemeinde der Regelung des bäuerlichen Erwerbslebens. Im Jahre 1939 wurde Stallehr nach Bludenz eingemeindet, ein Zustand, der bis zu der am 8. Dezember 1946 erfolgten Wahl bestand, bei welcher sich die Stallehrer mit überwiegender Mehrheit auf Trennung von Bludenz entschieden.

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